Höxtiviti - Die Freiwilligenbörse Höxter unterstützt Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich bei allen erdenklichen Aufgaben des täglichen Lebens , z.B.
- Einkaufen
- Kinder- und Seniorenbetreuung
- Behördengänge
- Hausaufgaben
u.v.m.
Betrieben wird Höxtiviti von der Arbeitsgemeinschaft der Frauenverbände Höxter. Sie ist eine von ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragene Informations-, Beratungs- und Kontaktstelle und möchte die Fähigkeit Einzelner, die nach sinnvollem Engagement streben, mit den Bedürfnissen Anderer, die Unterstützung suchen und benötigen, zusammenbringen.
Höxtiviti arbeitet überkonfessionell und politisch unabhängig.
Adresse:
Berliner Platz 1, 37671 Höxter
Tel.: 05271/4989222
Mail-Adresse: hoextiviti-buendnis@gmx.de
Öffnungszeiten:
- Montag: 10.00-11.30 Uhr
- Mittwoch: 15.00-16.30 Uhr
Weitere Informationen unter www.freiwiiligenboerse.hoexter.de
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Jana und Leonie suchen Leih-Oma und -Opa
Große Nachfrage bei der Freiwilligenbörse Höxtiviti
Nachdem in der örtlichen Presse mehrfach Berichte über die Vermittlung von sogenannten Leih-Omas und Leih-Opas durch die Freiwilligenbörse Höxtiviti erschienen sind, hat die Nachfrage danach erheblich zugenommen. Sieben junge Familien bzw. alleinerziehende Mütter und Väter haben sich inzwischen gemeldet, die gerne eine Oma bzw. ein Großelternpaar vermittelt bekommen möchten. Es haben sich zwar auch schon Damen gemeldet, die als Oma agieren würden, jedoch ist die Nachfrage verständlicherweise weitaus größer.
Als Beispiel für Hilfe Suchende wird hier die Familie Kaufmann aus Beller (Stadt Brakel) vorgestellt, die sich schon vor einiger Zeit an die Höxteraner Freiwilligenbörse gewendet und um Vermittlung einer Leih-Oma bzw. eines Großelternpaares nachgefragt hat. Sie hat von einer Bekannten erfahren, dass es solche Vermittlungsangebote in Höxter gibt und sich dorthin gewendet, da es in Brakel keine Vermittlungsbörse für Ehrenamtliche gibt.
Mutter Claudia Kaufmann erzählt in einem Gespräch mit Höxtiviti, dass sie selbst in ihrer Kindheit mit Großeltern in der Nachbarschaft verbracht hat und sich gern daran erinnert. Ihre eigenen Eltern wohnen im Rheinland und können immer nur für wenige Tage zu Besuch kommen, worüber die beiden Töchter Jana (4 1/4 Jahre) und Leonie (2 ¼ Jahre) stets sehr traurig sind. Die Mutter ihres Mannes ist schon vor 20 Jahren gestorben.
Familie Kaufmann bewohnt ein schönes Einfamilienhaus am Rand der Ortschaft Beller. Die beiden Mädchen besuchen bis nachmittags eine Kindertagesstätte bzw. einen Kindergarten in Brakel, wo sie auch ihr Mittagessen erhalten. Frau Kaufmann arbeitet zweimal wöchentlich im Büro eines Rechtsanwalts in Brakel, ihr Mann fährt nach Höxter zur Arbeit. Die Kaufmanns brauchen also keine Oma „fürs Grobe“, sondern lediglich eine Dame bzw. ein älteres Ehepaar, das vielleicht keine eigenen Enkel hat und gern mit Kindern umgeht und sich vielleicht auch manchmal einsam fühlt. Es würde reichen, wenn sie vielleicht zwei oder drei Mal im Monat die Eltern entlasten könnten, wenn diese einmal eingeladen sind, ins Kino gehen möchten oder gegebenenfalls bei Krankheit. Sie sollten aber auch gemeinsame Unternehmungen mit der Familie machen können, wie es bei natürlichen Großeltern auch der Fall ist. Urlaubsplanungen der Leih-Großeltern sollten durch die Beziehung auch nicht gestört werden.
Jana und Leonie sind lebhafte und fröhliche Mädchen ohne Scheu vor neuen Kontakten. Sie und ihre Eltern würden sich sehr freuen, wenn sich eine Damen bzw. ein Ehepaar nach der Lektüre dieses Berichts bei der Freiwilligenbörse Höxtiviti melden würden. Am besten wäre es schon, wenn sie nicht allzu weit entfernt wohnen würden, aber das ist natürlich keine Bedingung.
Neben der Familie Kaufmann gibt es, wie oben schon erwähnt, noch weitere Familien, die sich solch einen Kontakt wünschen. In Höxter sind es eine alleinerziehende Mutter mit einem elfjährigen Sohn, eine Mutter mit einem Dreijährigen und ein mit einem neunjährigen Jungen. Eine Familie mit 10-jährigen Zwillingen und einem 6-jährigen Sohn könnte ebenfalls Hilfe gebrauchen. In Ottbergen wünscht sich eine Familie mit drei Kindern (das Jüngste ist 2 Jahre alt) und in Marienmünster eine alleinerziehende Mutter mit 4 Kindern, darunter ein behindertes, Kontakte mit Leih-Großeltern bzw. –Omas. Auch in Brakel besteht noch Bedarf.
Wer bereit ist, eine solche ehrenamtliche Tätigkeit aufzunehmen bzw. noch zunächst Fragen dazu hat, möge sich bitte mit der Freiwilligenbörse Höxtiviti in Verbindung setzen. Zuständig für den Oma- Opa –Dienst ist dort Frau Christa Moritz (Tel. 05271/35804; evtl. auf Anrufbeantworter sprechen). Das Büro der Freiwilligenbörse (Tel. 05271/6946975) nimmt ebenfalls Meldungen entgegen.